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Extrakorporale Stoßwellen-Therapie (ESWT)

Die extrakorporale Stoßwellen-Therapie (ESWT) wird zur Behandlung chronischer, nicht mit konventionellen Mitteln zu therapierender Krankheitsbilder verwendet. Sie kennen diese kurzen Schallimpulse aus der erfolgreichen Zertrümmerung von Nieren- und Gallensteinen. Die zur Behandlung muskuloskelettaler Erkrankungen und Verletzungen eingesetzte Stoßwellentherapie ist eine technische Abwandlung dieser Methode, die das Indikationsspektrum auf den orthopädischen Bereich ausgedehnt und erheblich erweitert hat. Bei zahllosen Erkrankungen des Bewegungsapparats kann durch den Einsatz der radialen und fokussierten Stoßwellentherapie eine Operation vermieden und eine Heilung erzielt werden. Die Wirksamkeit dieser Methode ist inzwischen durch zahlreiche Studien bei verschiedenen Krankheitsbildern belegt. Wir führen dutzende Behandlungen pro Woche durch und arbeiten eng mit Prof. Christoph Schmitz, dem Leiter der Abteilung für Neuroanatomie der LMU München und einer der führenden Forscher zum Thema Stoßwellentherapie zusammen, wodurch sich das Indikationsspektrum der ESWT ständig erweitert. Peter Stiller ist inzwischen ein international anerkannter Experte auf dem Gebiet der Stoßwellentherapie, 2018 war er Vortragender auf einem der weltgrößten Kongresse für Physikalische Medizin in China.


Radiale Stoßwellen sind Schallwellen hoher Energie, die pneumatisch außerhalb des Körpers erzeugt werden. Sie werden über die Hautoberfläche nahe der Schmerzzone in das menschliche Gewebe eingekoppelt und breiten sich dort radial (kugelförmig) aus.
Durch diese radiale Ausbreitung wird die Behandlung als besonders schonend empfunden. Nach der Behandlung reagiert das Gewebe um die Schmerzzone auf die Stoßwelle mit einer erhöhten Stoffwechselaktivität. Dadurch können bei chronischen Erkrankungen Heilungsprozesse angeregt oder schon bestehende, verlangsamt ablaufende Heilungsprozesse beschleunigt werden. Die Radiale Stoßwellentherapie regt die natürlichen Selbstheilungskräfte des Körpers an. Gegenüber einer Operation hat die Radiale Stoßwellentherapie den Vorteil, nicht gewebsschädigend und außerdem wiederholbar zu sein.


Welche Schmerzen kann man behandeln?
Sehnen- und Sehnenansatzerkrankungen sind meist mit heftigen Schmerzen in der betroffenen Körperregion verbunden. Oft werden die Beschwerden trotz konservativer Behandlung mit Cortison, Physiotherapie oder physikalischer Therapie chronisch. In der Vergangenheit war ein operativer Eingriff – mit all seinen Risiken - die letzte Möglichkeit, um Heilung oder zumindest eine Schmerzlinderung zu erreichen.
Heute kann Dank der Stoßwellentherapie sehr häufig auf eine Operation verzichtet werden.

 

Die Methode ist sehr gut geeignet zur Behandlung folgender Probleme:

- Kalkschulter (Tendinosis calcarea der Infra- und Supraspinatusssehne)

- Frozen shoulder (Capsulitis der Schulter)

- Tennisellenbogen (Epicondylitis humeri radialis)

- Golferellenbogen (Epicondylitis humeri ulnaris)

- Fersensporn (Plantare kalkaneare Tendoperiostose) und Plantarfasziitis

- Achillessehnenentzündung/Achillodynie

- Patellaspitzensyndrom

- Tibiakantensyndrom

- Schleimbeutelentzündungen (Bursitis der Hüfte, der Schulter, der Knie, usw.)

- schmerzhafte myofasziale Triggerpunkte und die dadurch resultierenden muskulo-skelettalen Dysfunktionen (wie z.B. Tractus-Syndrom, Scalenus-Syndrom, usw.)

- Muskelprobleme (von der schmerzhaften Verspannung bis hin zum Muskelfaser(bündel)riss)

- Schmerzhafte Wachstumsstörungen bei Heranwachsenden an Knie und Ferse (Morbus Schalter und Morbus Sever)

- schmerzhafte Polyarthritis der Hände

- Nahezu alle Arten derArthrose (z.B. Schulter, Knie, Sprunggelenk, Hand und Finger, Mittelfuß und Zehen,...)

Für die meisten dieser Beschwerden liegt die wissenschaftlich nachgewiesene Erfolgsquote bei über 80% !!!


Was passiert bei der Behandlung?
Die Behandlung ist besonders schonend, schnell und effektiv: In der Regel erstreckt sie sich über 3 bis 5 Sitzungen von ca. fünf bis zehn Minuten, in der pneumatisch erzeugte Radiale Stoßwellen in die Schmerzregion eingeleitet werden.
Vor der Behandlung wird der Arzt die Schmerzzone durch einen einfachen Tastbefund, im Falle einer Schulterbehandlung oder einer vermuteten Muskelverletzung durch eine Ultraschalluntersuchung, lokalisieren. Während der Behandlung streicht der Arzt mit dem Stoßwellen-Applikator über Ihre Schmerzzone. Sie verspüren einen leichten Schmerz. Im Dialog mit dem Arzt wird dieser Schmerz zur "Feinpositionierung" des Applikators benutzt.
Die Radiale Stoßwellentherapie kommt ohne den Einsatz von Röntgengeräten oder Medikamenten aus. Sie ist besonders schmerzarm und regt die natürlichen Selbstheilungskräfte des Körpers an.



Profisportler vertrauen auf die radiale Stoßwellen-Therapie:
Nicht nur erstklassige Fußballclubs wie der FC Barcelona, AC Florenz, FC Liverpool, FSV Mainz 05 oder der FC Augsburg nutzen die Behandlung der radialen Stoßwellen-Therapie. So wurde während der Olympischen Spiele 2008 in Peking das Swiss DolorClast®-System erfolgreich weiterentwickelt. Der schweizer Hersteller EMS wurde vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) gebeten Swiss DolorClast® Systeme den Therapeuten der olympischen Athleten zur Verfügung zu stellen um akute Beschwerden zu behandeln. Auch das Schweizer Team wurde während der Leichtathletik-Weltmeisterschaft 2015 erfolgreich behandelt.

Expertise:
Peter Stiller gehört zum Expertenzirkel der Firma EMS für die SwissDolorclast-Stoßwellentherapie und zum 40-köpfigen wissenschaftlichen Beirat der Sportärztezeitung und arbeitet eng mit führenden Therapeuten aus Mainz, Leverkusen, Nürnberg, Darmstadt, Stuttgart, Freiburg und Leipzig, sowie dem weltweit führenden Stoßwellenwissenschaftler Prof. Dr. Christoph Schmitz von der LMU München zusammen. Diesbezüglich veranstaltet die Firma EMS in Zusammenarbeit mit der deutschen Sportärztezeitung regelmäßige Symposien für Ärzte und Therapeuten aus dem Spitzensport. Einen Artikel über den Vortrag von Peter Stiller beim Symposium beim VfB Stuttgart 2016 finden Sie im nachfolgenden Link. Das letzte Symposium fand im April 2018 in München statt. Im Juni 2018 sind noch weitere Symposien in Stuttgart und Köln geplant.

Der Großteil unseres Praxisteams wurde auf alle oben genannten Krankheitsbilder geschult, so dass bei uns stets eine kontinuierliche Behandlung für Sie gewährleistet ist.

Die Sportärztezeitung veröffentlichte in der Ausgabe 04/2016 einen Beitrag zum Thema "Wenn der Muskel zu macht – Stoßwellentherapie, Anwendung im Fußball und bei Olympia"

© Sportärztezeitung





Hier finden Sie weitere Informationen zum Vortrag von Peter Stiller beim Symposium und Workshop des VfB Stuttgart zum Thema "Regeneration und Muskelverletzung"




Die chinesische Ausgabe der Sportärztezeitung berichtete in der Ausgabe April 2018 über den Vortrag von Peter Stiller in China.

© Sportärztezeitung



Hier finden Sie weitere Artikel der sportärztezeitung zu diesem Thema


Quellen:
© EMS – Electro Medical Systems
© Youtube


Beitrag in der Sportärztezeitung 2/2020


Ein Beitrag "konservative Therapie und Rehabilitation" mit dem Thema "Schwere beidseitige Schambeinastentzündung" in der Sportärztezeitung 2/2020.

PDF, Download 153 KB





Hier sehen Sie einen kleinen Auszug unserer 1. Schulung vom 01.04.2020




Hier sehen Sie einen kleinen Auszug unserer Schulung vom 08.04.2020




Hier sehen Sie einen kleinen Auszug unseres Schulung vom 22.04.2020






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Peter Stiller
Dr. Andreas Eser



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